Meldung vom 22.05.2026

A1 Business Forum 2026: Souveräne KI als Schlüssel für Europas Zukunft

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v.l.n.r. GEWINN Geschäftsführer Herbert Scheiblauer, Prof. Dr. Feiyu Xu, Martin Resel, stv. Vorstandsvorsitzender A1

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Digitale Souveränität als strategischer Erfolgsfaktor stand im Zentrum des A1 Business Forum 2026 in Wien. Unter dem Leitthema „Souveränität als Gamechanger – KI steuert die Zukunft. Wer steuert die KI?“ versammelte A1 führende Vertreter:innen aus Wirtschaft, Technologie und Wissenschaft, um die Rolle von Künstlicher Intelligenz in einer zunehmend geopolitisch geprägten digitalen Welt zu diskutieren.

Das Forum bot ein dichtes Programm aus Keynotes, praxisnahen Breakout-Sessions und hochrangigen Diskussionen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Moderatorin Barbara Lang gemeinsam mit Martin Resel, stv. Vorstandsvorsitzender von A1, sowie Herbert Scheiblauer, Geschäftsführer des Wirtschaftsmagazins GEWINN. Im Fokus standen Fragen der Datenhoheit, resiliente KI-Architekturen sowie europäische Cloud-Ökosysteme als Grundlage für Innovation, Sicherheit und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit. Ergänzt wurde das Programm durch intensives Networking und konkrete Einblicke in aktuelle KI-Anwendungen.

Digitale Souveränität als Motor für selbstbestimmte Innovation
 „Digitale Souveränität ist die Voraussetzung dafür, Innovation selbstbestimmt voranzutreiben. Unternehmen müssen in der Lage sein, ihre Daten, Technologien und Infrastrukturen eigenständig zu kontrollieren und gleichzeitig flexibel zu innovieren. Genau diese Balance adressieren wir mit dem A1 Business Forum“, betont Martin Resel, stv. Vorstandsvorsitzender von A1.

Ein inhaltlicher Höhepunkt war die Keynote der international renommierten KI-Expertin Prof. Dr. Feiyu Xu, preisgekrönte Forscherin und KI-Vordenkerin. Sie zeigte auf, wie sich durch Künstliche Intelligenz die globale wirtschaftliche Machtordnung verändert und welche Chancen sich daraus insbesondere für Europa ergeben. Ihr Appell: technologische Stärke mit strategischer Souveränität zu verbinden. "2026 leitet die Phase der operativen Nutzung von KI ein. Der größte Mehrwert entsteht nicht in einzelnen Use Cases, sondern in der Transformation ganzer Prozesse. Die zentrale Herausforderung ist, Innovation zu ermöglichen, ohne Kontrolle zu verlieren. Drei Prinzipien sind hier entscheidend: Datenhoheit sichern, modulare KI-Architektur sowie Transparenz und Auditierbarkeit“, so Prof. Dr. Feiyu Xu.

In den anschließenden Breakout-Sessions wurden diese Themen praxisnah vertieft. So wurde gezeigt, wie souveräne KI-Cloud-Architekturen auf Basis europäischer Infrastruktur Datenhoheit und Compliance sicherstellen. IBM beleuchtete gemeinsam mit A1 die Bedeutung einer stabilen Datenbasis für erfolgreiche KI-Strategien und greifbaren Business Impact und Veeam präsentierte mit dem einen zentralen Control Layer für Governance, Security und die skalierbare Steuerung von AI Agents.

A1 AI Awards wurden vergeben
Ein besonderer Höhepunkt des Forums war die erstmalige Verleihung des A1 AI Awards. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen LAYONARDO  für die Lösung „Deep Visual Analytics“, die digitale Inhalte auf Manipulation und Deepfakes überprüft und damit einen wichtigen Beitrag zu Vertrauen und Integrität im digitalen Raum leistet. „Künstliche Intelligenz braucht Vertrauen. Gerade in sensiblen Bereichen wie der Erkennung von Manipulationen zeigt sich, wie entscheidend transparente und erklärbare Systeme sind. Die ausgezeichnete Lösung steht beispielhaft für souveräne KI aus Österreich – innovativ, nachvollziehbar und verantwortungsvoll umgesetzt“, so Martin Resel.

Den Abschluss bildete eine hochkarätig besetzte Paneldiskussion zum Thema „Europa zwischen Risiko und Renaissance: Hat Europa eine strategische Chance im KI-Zeitalter?“. Unter der Moderation von Barbara Lang diskutierten Martin Resel (stv. Vorstandsvorsitzender, A1), Prof. Dr. Feiyu Xu, Clemens Wasner (Vorstand und Gründungsmitglied, AI Austria) sowie Wolfgang Leindecker (Director Solution Sales, Member of the Management Board at Microsoft) über die geopolitischen Verschiebungen durch KI und die strategischen Chancen für Europa. Dabei wurde deutlich, dass Europa insbesondere im Bereich Industrial AI über großes Potenzial verfügt – vorausgesetzt, technologische Unabhängigkeit, Innovationskraft und Investitionen werden konsequent weiterentwickelt.

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