Meldung vom 18.08.2025

Digital Natives fühlen sich am unsichersten im Umgang mit dem Smartphone

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Repräsentative A1 Studie zum Schulstart zeigt, dass sich jede zweite Familie Unterstützung bei der Medienerziehung wünscht
  • Unsicherheiten unter Teenagern: Nur 60 % der 14 – 19-Jährigen fühlen sich sicher im Umgang mit dem Smartphone – 44 % haben bereits ungewollt für Services bezahlt
  • Wissen für alle: 85 % der Österreicher:innen sind überzeugt, dass digitale Plattformen wie Google, YouTube oder ChatGPT den Bildungszugang verbessern
  • Lernen mit Künstlicher Intelligenz: 73 % der 14- bis 19-Jährigen sehen in KI-Tools wie ChatGPT einen idealen Lernpartner
  • Digitale Vorbilder: 7 von 10 Eltern trauen sich zu, ihre Kinder sicher durch die digitale Welt zu begleiten
  • A1 Engagement: Mit der „Digitalen Schultüte" stärkt A1 Familien und Lehrende zum Schulstart und weitet das Bildungsengagement aus

Wenn Ende August die Schultaschen gepackt werden, darf ein bedeutender Alltagsbegleiter oft nicht fehlen: Das Smartphone. Gerade das erste Handy markiert für viele Kinder den Beginn eines aufregenden neuen Kapitels und wirft bei ihren Familien viele Fragen auf. 69 % der Eltern sehen vor allem das erste Smartphone als großen Vertrauensbeweis gegenüber ihren Kindern. Gleichzeitig entstehen mit diesem Schritt Unsicherheiten: Wie viel Bildschirmzeit ist gesund? Welche Apps sind sinnvoll? Wie sprechen wir über Cybermobbing oder Onlinebetrug? Vier von fünf Eltern (80 %) wünschen sich klare Orientierung und vertrauenswürdige Informationen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien für ihre Kinder und Teenager. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie zu „Digitaler Bildung“ von A1.

Eltern wollen das Richtige tun, fühlen sich aber manchmal überfordert von der Geschwindigkeit der digitalen Entwicklungen“, so Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group. „Seit 2011 haben wir bereits 450.000 Menschen in über 25.000 Workshops erreicht – diese Erfahrung zeigt uns, wo Unterstützung gebraucht wird. Bis 2030 wollen wir gruppenweit eine Million Menschen befähigen, souverän mit digitalen Medien umzugehen.“

Die „Digitale Schultüte“ bündelt diese Erfahrung in einem kostenlosen Online-Angebot: Gesprächsleitfäden für verschiedene Altersgruppen, Eltern und Lehrende, Smartphone-Verträge für Familien und Videos, die typische Fragen aufgreifen, tragen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien bei. Die Aktion wird begleitet von Influencer:innen und gezielten Kooperationen für einen erfolgreichen Schulstart mit dem Smartphone.

24/7 Lernhilfe: Gen Z setzt auf KI beim Lernen
85 % der Österreicher:innen sind überzeugt, dass Wissen heute durch das Internet mit Plattformen wie Google, YouTube oder ChatGPT für alle leichter zugänglich geworden ist.

„Egal ob in Wien oder im Waldviertel – mit dem Smartphone hat heute jeder rund um die Uhr Zugang zu Wissen“, erklärt Thomas Arnoldner. „Das ist eine riesige Chance. Der fortschreitende technologische Wandel bedeutet aber auch, dass sowohl Eltern als auch Kinder ständig dazulernen müssen. Dabei können neue Tools wie Künstliche Intelligenz zu wertvollen Lernbegleitern werden.“

Besonders die Generation Z sieht das sehr ähnlich: 60 % sind überzeugt, dass man im Internet mehr lernen kann als in der Schule, im Vergleich zu 42 % in der Gesamtbevölkerung. 73 % der 14- bis 19-Jährigen haben bereits den perfekten Lernpartner entdeckt: KI-Tools wie ChatGPT erklären verständlich, sind geduldig und jederzeit verfügbar.

Fast jede:r Zweite der Gen Z ist bereits auf Onlinebetrug hereingefallen
Auch wenn die Kinder und Jugendlichen heute mit dem Smartphone aufwachsen und es sogar als wichtigen gesellschaftlichen Bestandteil sehen, um Anschluss in der Klassengemeinschaft zu finden, fällt ihnen der sichere Umgang keineswegs leichter als anderen Altersgruppen.

Während sich 82 % der 60- bis 70-Jährigen sicher im Umgang mit dem Smartphone fühlen, sind es bei den 14- bis 19-Jährigen nur 60 %. Die jungen sind deutlich risikobewusster und unsicherer als die älteren Generationen. 45 % der Gen Z geben an, bereits auf betrügerische Nachrichten hereingefallen zu sein, im Vergleich zu nur 30 % der Babyboomer. Ähnlich verhält es sich bei ungewollten Service-Buchungen: 44 % der jungen Generation haben schon einmal für einen Service bezahlt, den sie gar nicht buchen wollten, während dies nur halb so oft der Babyboomer-Generation (20 %) passiert ist.

„Diese Zahlen räumen mit einem weit verbreiteten Mythos auf: Digital Native zu sein bedeutet nicht automatisch, alle digitalen Kompetenzen zu besitzen", erklärt Barbara Buchegger, Medienpädagogin und Safer Internet Expertin. „Kinder und Jugendliche brauchen oft mehr Unterstützung bei kritischem Denken und Sicherheitsbewusstsein als ältere Generationen, die bewusster und vorsichtiger mit neuen Technologien umgehen. Das zeigt: Digitale Bildung ist keine Frage des Alters, sondern des bewussten Lernens.“

A1 als Partner für digitale Bildung
Fest steht: Eltern wollen ihre Kinder digital begleiten, wissen aber oft nicht wie. Jede zweite Familie (50 %) wünscht sich Unterstützung bei der Medienerziehung der Kinder. Dazu zählt auch, die richtige Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle zu finden. Zwar sprechen bereits über zwei Drittel (67 %) der Eltern regelmäßig mit ihren Kindern über den Umgang mit digitalen Medien – doch hier gibt es noch Potenzial zur Verbesserung.

„Sicher digital groß werden“ – A1 begleitet Eltern mit Newsletter-Serie beim Einstieg ihrer Kinder in die digitale Welt
Nach der erfolgreichen Kampagne im Sommer 2024 begleitet A1 auch in den heurigen Sommerferien Eltern mit einer sechsteiligen Newsletter-Serie. Unter dem Motto „Sicher digital groß werden“ unterstützt die umfassende Informationskampagne Eltern beim sicheren Start ins digitale Leben mit Tipps, Orientierung und einem klaren Fokus auf Aufklärung. In den Newslettern finden Eltern eine alltagstaugliche Unterstützung – von Medienkompetenz über Sicherheit im Netz bis hin zu kreativen Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien. Ziel ist es, Eltern zu stärken und ihnen das gute Gefühl zu geben, dass es auf ihre Fragen Antworten gibt, die ihnen helfen, den besten digitalen Weg für ihre Familie zu finden. Die Newsletter widmen sich den Schwerpunkten Erste Schritte im Netz, Tipps für sicheres Surfen, beliebte Apps, erstes Smartphone, Konflikte im digitalen Alltag, kreative Chancen digitaler Medien und der Rolle von Eltern als Vorbilder.

Alle Informationen zur Studie, Gesprächsleitfäden und Teilnahmemöglichkeiten sind ab sofort unter www.A1.net/digitale-vorbilder verfügbar.

Über die Studie
Die repräsentative Online-Erhebung wurde im Auftrag von A1 durchgeführt. Zwischen 10. Juni und 15. Juni 2025 wurden 1.021 Personen im Alter von 14 bis 70 Jahren in Österreich befragt, davon 344 Eltern mit Kindern unter 18-Jahren. Die Ergebnisse ermöglichen einen Blick auf die Bedeutung digitaler Vorbilder und zeigen, wie entscheidend soziale Orientierung für den Erwerb digitaler Kompetenzen ist – insbesondere im familiären und schulischen Umfeld. Die Befragten wurden folgenden Generationen zugeordnet: Generation Z (Gen Z): 14-31 Jahre, Millennials (Gen Y): 32-45 Jahre, Generation X (Gen X): 46-60 Jahre, Babyboomer: 61-70 Jahre. Weitere Informationen unter www.A1.net/digitale-vorbilder
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Kontakt

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Jochen Ohnewas-Schützenauer
A1 Pressesprecher

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Medienanfragen: +43 664 6631827 oder jochen.ohnewas-schuetzenauer@a1.at