Meldung vom 11.02.2015
Seit heuer haben A1 und The Gap einen neuen Partner für die Veranstaltungsreihe twenty.twenty: Das Institut für Journalismus und Medienmanagement der FH Wien ist mit an Bord und folgerichtig war das erste Diskussionsthema in diesem Jahr auch ein journalistisches. In seiner Keynote über Visual Journalism traf Reinhard Schulz-Schaeffer eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen dokumentierenden und interpretierenden Bildern und widmete sich in Folge hauptsächlich der zweiten Kategorie. Dabei spannte er einen Bogen von Comics Journalism über Infografiken bis hin zu interaktiven Datenvisualisierungen und News Games. All diese Spielarten sind eher aufwändig in der Produktion und weniger für tagesaktuelle Berichterstattung als für die Darstellung komplexer Inhalte geeignet. Eine professionell erstellte Infografik kann auf beschränkten Raum viel mehr Informationen vermitteln als ein Text. Interaktive Aufbereitungen erlauben die Beschäftigung mit Inhalten aus verschiedenen Perspektiven. Allerdings herrsche in den Redaktionen sehr selten eine Arbeitskultur, in der das interpretierende Bild und der Text gleichberechtigt seien.
Bildkultur fördern
Der Kommunikationsdesigner und Universitätslektor Markus Hanzer wies darauf hin, dass Kommunikation mit Bildern eine jahrtausendealte Kultur ist und dass visuelle Elemente immer Teil der Medienlandschaft waren und sind. Er stellte aber auch fest, dass die Kulturtechnik der Erstellung und Interpretation von Bildern in den vergangenen Jahrzehnten zurückgedrängt worden ist. Aus seiner Sicht sollten junge Menschen in der Schule wieder mehr zeichnen. Das würde auch den professionellen Kommunikationsdesignern nutzen, weil ihre Arbeit damit besser bewertet und geschätzt werden könne. Dem konnte die Geschichtenzeichnerin Nina Dietrich voll zustimmen. Leserinnen und Leser beschäftigten sich mit einer Seite eines Comics vielleicht nur zwei Minuten. Um das Geschriebene und Gezeichnete auf den Punkt zu bringen, sei aber meist viel Zeit und Aufwand nötig.
Comics mit journalistischem Anspruch
Der Journalist Lukas Plank hat in seiner Masterarbeit einen Leitfaden für die Erstellung von Comics mit journalistischem Anspruch entwickelt. Damit diese als seriöse Informationsquellen akzeptiert werden, müssen sich Zeichnerinnen und Zeichner wie auch die Verlage in Transparenz üben, ihre Quellen offenlegen und sich an allgemein anerkannte journalistische Standards halten. Der große Vorteil von Comics Journalism sei, dass damit Dinge sichtbar gemacht werden, die nicht fotografiert oder gefilmt werden können. Hier knüpft das Genre bei der Gerichtssaalzeichnung an. Es können aber auch Szenen aus Augenzeugenberichten rekonstruiert werden.
Die ökonomischen Beschränkungen
Visual Journalism ist zeitaufwändig und kostet daher auch entsprechend. Investitionen in diesen Bereich seien aber durchaus lohnenswert. Gut ausgebildete Illustratorinnen und Illustratoren, ein Publikum, das mit Infografiken umzugehen weiß, sowie eine engere Kooperation zwischen Infografik und Ressorts können neue Wege eröffnen und der viel beklagten Krise der Medien entgegenwirken. Nicht zuletzt kann gut gemachter Visual Journalism neue Interpretationsangebote für komplexe Zusammenhänge machen.
Auf http://www.twentytwenty.at finden sich weitere Infos zum Thema, eine Videoaufzeichnung sowie Fotos zur Veranstaltung.
A1 – Festnetz, Mobilfunk, Internet, TV aus einer Hand
A1 ist mit rund 5,5 Mio. Mobilfunkkunden und knapp 2,3 Mio. Festnetzanschlüssen Österreichs führender Kommunikationsanbieter. Die Kunden profitieren von einem umfassenden Gesamtangebot aus einer Hand, bestehend aus Sprachtelefonie, Internetzugang, digitalem Kabelfernsehen, Daten- und IT-Lösungen, Mehrwertdiensten, Wholesale-Services und mobilen Business- und Payment-Lösungen. Die Marken A1, bob, Red Bull MOBILE und Yesss! stehen für höchste Qualität und smarte Services. Als verantwortungsvolles Unternehmen integriert A1 gesellschaftlich relevante und Umweltbelange in das Kerngeschäft.
A1 (Rechtspersönlichkeit: A1 Telekom Austria AG) ist Teil der Telekom Austria Group - einem führenden Kommunikationsanbieter im CEE Raum. Die Telekom Austria Group ist in acht CEE Ländern tätig.
A1 beschäftigt rund 8.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Generaldirektor ist Dr. Hannes Ametsreiter, zugleich auch Generaldirektor der Telekom Austria Group.
A1 hat im 1. Halbjahr 2014 einen Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro und ein bereinigtes EBITDA von rund 367,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Der Umsatz der Telekom Austria Group betrug im 1. Halbjahr 2014 rund 1,94 Mrd. Euro, das bereinigte EBITDA 619,4 Mio Euro.
Weitere Informationen zum Thema Verantwortung und Umweltschutz unter
http://www.a1.net/ueber-uns/verantwortung
The Gap
The Gap schreibt für die kreative Zielgruppe in all ihren Ausprägungen und Spielarten über (Pop-) Kultur, Kunst, Medien, Digitales, Mode, Lifestyle, Medien, Politik etc. – es diskutiert, reflektiert, kritisiert und zelebriert. Dabei stehen nicht Produkte im Vordergrund, sondern Zusammenhänge, Phänomene, Blickwinkel und Zugänge. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei österreichischen Kreativen, ihren Werken und Wirkungsumfeldern.
Gemäß dem offenen Weltbild der Heftmacher wie -leser steht The Gap seit jeher auch für den inhaltlichen Leitsatz: Anything goes! http://www.thegap.at
Kooperation twenty.twenty & Institut für Journalismus Medienmanagement
Das Institut für Journalismus & Medienmanagement bietet theoretisch fundierte und praxisorientierte Studiengänge für den Einstieg in den Journalismus. Gleichzeitig versucht das Institut auf Trends und Entwicklungen zu reagieren und sich darauf vorzubereiten. Die Veranstaltungsreihe twenty.twenty bietet die Chance für Studierende, die Wechselwirkungen zwischen Technologie und Gesellschaft zu diskutieren, sich Gedanken zur digitalen Zukunft zu machen und bei der Aufbereitung der gewählten Themen neue journalistische Formate zu erproben.
http://www.fh-wien.ac.at/
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mag. Livia Dandrea-Böhm, A1 Pressesprecherin
Tel.: +43 664 66 31452, E-Mail: livia.dandrea-boehm@a1telekom.at